Juni 2024: Wir sehen aktuell keine Chance, das Projekt umzusetzen. Vielleicht sieht es in ein paar Jahren anders aus. Danke für Ihr Interesse.
Agri-PV
vorher:

Flächen-PV
vorher:
nachher:

nachher:
Agri-PV, wird immer häufiger bei landwirtschaftlichen Sonderkulturen (Obst, Beeren, Weinbau) eingesetzt.
Die Idee der Agri-PV:
- Wir ermöglichen einem Unternehmen, über unseren Apfelbaum-Reihen, auf ca. 4m Höhe, PV-Module zu bauen.
- Die Firma erzeugt und vermarktet PV-Strom und zahlt an die Teilnehmer eine Pacht. Den Eigentümern entstehen keine Kosten.
- Nebenbei hat unsere Gemeinde zusätzliche Steuereinnahmen.
- Der Obstbau kann nahezu ungehindert weitergeführt werden.
- Wir erwarten diese Vorteile: Die PV-Module können unsere Apfelbäume vor Hagel, vor zu viel Licht, und vor Frostschäden schützen. Der Spritzmitteleinsatz kann reduziert werden.
Die baden-württembergische Landesregierung hat sich als Ziel gesetzt, die Agri-PV vor allem im Bereich der Sonderkulturen gezielt zu fördern. Es geht um eine doppelte Nutzung knapper Flächen durch Landwirtschaft und Energiegewinn. Es wird vermieden, dass Photovoltaik die Nahrungsproduktion einschränkt.
Bis 2030 soll der Bruttostromverbrauch zu mindestens 80 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden; 2022 waren es 46,2 Prozent.
(Quelle: Bundesregierung)
Unsere Agri-PV Anlage könnte einen kleinen Teil zur Energiewende beitragen.
Informieren Sie sich über die Vorteile der Agri-PV!
Eine gute Adresse ist die Webseite des vom Land Baden-Württemberg beauftragten Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme:
https://www.agripv-bw.de/
Flächen-PV bietet sich dann an: Sie haben ein Stück Land in der Obstanlage was Sie aber nicht mehr bewirtschaften wollen. Es ist schon Grünland oder Sie haben vor, die alten Bäume heraus zu machen. Hier bietet es sich an, die Fläche mit PV-Modulen zu belegen. Es wird Strom produziert, es trägt zur Energiewende bei
und
der Energiebetreiber bezahlt Ihnen fürs Überlassen der Fläche eine Pacht.
Alternativ könnte man auch überlegen, die Fläche einem Obstbauern zu verpachten, der kann dann neue Bäume pflanzen (mit Agri-PV)
Hier würden Sie doppelt Pacht bekommen: Vom Obstbauern + vom Energiebetreiber.
Am 06. Juni 24 um 19:00 Uhr wird es in der Obsthalle (*) eine Info-Veranstaltung geben. Herr Meschenmoser vom LTZ-Augustenberg und Herr Dr. Vollmer von Oberkirch-Nußbach werden uns die Vorteile und Risiken von Flächen- und Agri-PV Anlagen erläutern.
(*) Bauschlott > Bretten, nach 400 m rechts abbiegen
Diskussionsstand:
28.05.2024
Es ist unrealistisch, dass alle Eigentümer bei der PV-Anlage dabei sind. Es muß also möglich sein, nicht zusammenhängende Teilflächen mit PV auszustatten.
Grünflächen sollten eine Flächen-PV bekommen (billiger, > höhere Pacht)
Stücke mit altem Baumbestand sind für den Aufbau einer Agri-PV nicht geeignet.
Eigentümer die bei der 1.ten Ausbaustufe nicht dabei sind, sollten ihre Fläche später (z.B. nach 3 Jahren), nachrüsten können.
Das Energieunternehmen schließt direkt mit den Eigentümern Pachtverträge ab. Die OGB hat dadurch keinen Zusatzaufwand.
04.06.2024
Dem Energieunternehmen wird der Strom aus der Agri-PV höher bezahlt als der aus der Flächen-PV. Der Bau einer Agri-PV auf einer Grünfläche könnte also für das Energieunternehmen lukrativer sein, als wenn der Grünlandstreifen mit Flächen-PV bestückt wird. Trotz höherer Kosten kann er evtl. mehr Pacht bezahlen.
Weitere Info-Quellen siehe:
>>1.
07.06.2024
Die Beteiligung an der gestrigen Info-Veranstaltung war mit mehr als 35 Personen sehr groß.
Man hat den Eindruck, dass die Eigentümer an der Zweck-Erweiterung der Obstanlage in Richtung Energieerzeugung Interesse haben.
An eine schnelle Umsetzung kann aber nicht gedacht werden.
- Zuerst müssen sich die Windräder drehen, damit ein Einspeisepunkt in näherer Umgebung vorhanden ist.
- Die Grünflächen mit Agri-PV (*) zu bestücken, bei der dann die Eigentümer verpflichtet wären, unter der Anlage 20 Jahre Obstbäume zu pflegen, (oder pflegen zu lassen), ist nicht machbar (*, weil Agri-PV Strom teurer bezahlt wird). > Es muss also eine andere Lösung gefunden werden.
- Eine spätere Umsetzung hat auch den Vorteil, dass dann Ergebnisse aus den Forschungsanlagen vorliegen. BaWü betreibt mit dem Fraunhofer-Institut 5 Pilotanlagen.
Weil das Interesse geweckt worden ist, weil man sich jetzt mit dem Thema beschäftigen kann, war die gestrige Veranstaltung nicht umsonst.
Tragen Sie sich bitte mit ihrer Email-Adresse und Flurstücks-Nr. in die Umfrage ein, dann kann man einen Email-Verteiler drauss machen.
09.06.2024
Es gibt 5 ha Grünfläche. Hier wird eine Freiflächenanlage (FFA) gebaut. Es ist mit Baukosten von 4,5 Mio € zu rechnen. Es ist mit einem Erlös von 250 T€/a durch den Stromverkauf zu rechnen. Bedenkt man fallende Stromerlöse von aktuell 5ct/kwh und sonstige Unwägbarkeiten, so kann mit einer Amortisation nach 20 Jahren gerechnet werden.
Wir werden in 10 Jahren nur noch e-Autos kaufen. Diese müssen geladen werden. Bei der Obstanlage kann eine Ladestation entstehen, dessen Betreiber zahlt uns 40ct/kwh.
Nebendran könnte ein Kühlraum mit einem Apfel-Verkaufsautomat eingerichtet werden.
12.06.2024
Es werden im Moment keine weiteren Aktivitäten in der Sache unternommen.
Die Randbedingungen sind zu schwierig.
28.06.2024
Es ist aber nicht so, dass hier jetzt nichts mehr passiert. Wichtig ist, dass alle die in 10 Jahren draussen eine PV sehen wollen (Kombination aus Flächen-und Agri-PV) am Thema dran bleiben müssen. Es ist wichtig, dass wir Adressen haben, dass wir gegenüber dem Vorstand deutlich machen müssen, dass wir diese sinnvolle Sache haben wollen. Der Vorstand wird dem zustimmen, wenn er mittlerweile nicht schon davon überzeugt ist, dass es gut ist, die Fläche auf die Art zu nutzen.
Bitte sprechen Sie interessierte Eigentümer darauf an, sich hier einzutragen.
Hier geht es zur Umfrage unter den Grundstückseigentümern der Obstplantage.
Vorbehaltlich, dass es einen Betreiber gibt, der dieses Projekt umsetzen will und vorbehaltlich, dass es eine Baugenehmigung dafür gibt, kann diese Umfrage ein 1ter Schritt sein.
Bitte nehmen Sie daran teil. Ihre Daten bleiben intern.
- Name
- Email-Adresse
- Ich bin Eigentümer einer Fläche innerhalb der Obstplantage, meine Mitgliedsnummer lautet:
- Ich bin einverstanden, dass diese Flurstücke mit einer Flächen-PV bestückt werden.
(Nummern mit Komma getrennt aufschreiben) - Ich bin einverstanden, dass diese Flurstücke mit einer Agri-PV bestückt werden.
Haben Sie noch Fragen?
Sie können diese im FAQ-Bereich stellen, (per Kommentar)
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